NEUE FÖRDERUNG FÜR ERDWÄRMEHEIZUNGEN AB JANUAR 2020

Die KfW bietet seit dem 01.01. 2020 neue Möglichkeiten der Investitionszuschüsse für die energetische Sanierung von Wohngebäuden einschließlich der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Rahmen des „Co2-Gebäudesanierungsprogrammes“ des Bundes an.

Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Informationen zur Verfügung. 

Geförderte werden Maßnahmen von Bestandsgebäuden (Bauanzeige vor dem 01. Februar 2002) zur Energieeinsparung und zur Minderung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes.

Gefördert werden durch einen Investitionszuschuss

  • Einzelmaßnahmen mit 20% der förderfähigen Kosten (maximal 10.000 Euro Zuschuss),
  • KfW-Effizienzhaus bis 40% der förderfähigen Kosten (maximal 48.000 Euro Zuschuss)

 

Förderfähige Einzelmaßnahmen enthalten auch den Erstanschluss an Nah- und Fernwärmenetz und/oder die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, wenn diese älter als 2 Jahre sind.

Ihr Weg zum Zuschuss:

  1. Energieeffizienten-Experten einbinden, der eine energetische Fachplanung durchführt und die „Bestätigung zum Antrag“ erstellt, sowie die Umsetzung der Maßnahme begleitet. Eine Liste der Energieeffizienten-Erxperten finden Sie unter: https://www.energie-effizienz-experten.de/
  2. Zuschuss beantragen unter http://public.kfw.de/zuschussportal-web/ mit der Identifikationsnummer aus „Bestätigung zum Antrag“
  3. Maßnahmen umsetzen und Energieeffizienz-Experte erstell nach Abschluss „Bestätigung der Durchführung“
  4. Auszahlung des Zuschusses mit Hilfe der Identifikationsnummer aus der „Bestätigung der Durchführung“

Wichtig: Alle Zuschüsse sind vor Beginn der Maßnahme zu beantragen.

Zu guter Letzt: Kombination mit anderen Förderungen ist grundsätzlich weder zeitgleich noch versetzt möglich. Im Folgenden finden Sie andere mögliche Förderungen und Zuschüsse:

  • Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (Richtlinie "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt") über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, (www.bafa.de ) oder im KfW-Produkt "Erneuerbare Energien - Premium" (www.kfw.de/271 ). Demnach kann eine im Marktanreizprogramm geförderte Anlage nicht im vorliegenden Produkt gefördert werden. Beispiele für Kombinationen mit dem Marktanreizprogramm finden Sie in den FAQ unter www.kfw.de/430.
  • Steuerliche Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 Einkommensteuergesetz (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) oder § 35 c Einkommenssteuergesetz (Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden), auch nicht als Aufteilung in Materialkosten und Arbeitsleistung.

Detaillierte Information zum KfW Förderprogramm finden Sie hier.