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FAQ

Häufige Fragen und Antworten

Wärme

Wie warm ist die Wassertemperatur in der Fernwärmeleitung?

Die geförderte Thermalwassertemperatur beträgt 135 Grad. Über Wärmetauscher im Geothermiekraftwerk wird die Wärme des Thermalwassers an das Fernwärmenetz übergeben. Die Vorlauftemperatur im Fernwärmenetz beträgt je nach Außentemperatur im Sommer circa 85° C und im Winter 115° C. 

Was kostet der Anschluss?

Der Anschlusspreis liegt bei 4165 € brutto (bis 50 kW ohne Mehrlängen). Im Anschlusspreis sind 15 Trassenmeter ab der eigenen Grundstücksgrenze inklusive. Die Oberflächenwiederherstellung ist im Anschlusspreis enthalten. Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. 

Wie setzt sich der Preis zusammen? 

Der Gesamtpreis ergibt sich aus dem Grundpreis und dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis. Der Grundpreis entsteht für die Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Leistung für den Wärmebezug. Der Arbeitspreis dagegen ist der Preis für die abgenommene Wärmemenge, in der Regel angegeben in Euro/Megawattstunde (MWh). 

Grund- und Arbeitspreis werden jährlich zum 1. Oktober neu festgesetzt und gelten dann für ein ganzes Abrechnungsjahr. Die jährliche Anpassung von Grund- und Arbeitspreis erfolgt auf Basis einer jeweils eigenen Preisgleitklausel, die Bestandteil des Wärmelieferungsvertrages ist und auf verschiedenen Preisindizes basiert, die das Statistische Bundesamt jedes Jahr veröffentlicht. Diese Preisindizes enthalten die Energiepreise für Strom, Öl und Hackschnitzel sowie die Investitions- und Lohnkosten.  

Unsere aktuellen Fernwärmepreise entnehmen Sie bitte hier.

Wie kann ich den Zählerstand melden?

Sie erhalten einmal jährlich die Aufforderung uns Ihren aktuellen Zählerstand mitzuteilen. Diesen können Sie sowohl per Ablesekarte als auch direkt im Kundenportal an uns melden. Danach erhalten Sie Ihre Jahresschlussrechnung. Die Abrechnung erfolgt immer zum 30.09. eines Jahres (Ausnahme für einige Bestandsverträge Heizwerk Grünwalder Weg/Pestalozzistraße zum 31.12.). Gerne können Sie uns auch während des Jahres den aktuellen Zählerstand durchgeben. 

Wie lange ist die Wärme verfügbar? 

Tiefengeothermie nutzt heißes Wasser, welches wir in über 3.500 Meter Tiefe finden.
Bereits einen Kilometer unter der Erde beträgt die Temperatur bis zu 40 °C. Diese Temperatur steigt mit der Tiefe um etwa 3 °C pro 100 Meter an, bis sie im Erdkern Werte bis zu 6.500 °C erreicht.

Das Wasser, das aus einer wasserführenden Kalkgesteinschicht (Malmkarst) gepumpt wird, kommt in gleicher Menge wieder abgekühlt zurück, so dass der Wasserhaushalt nicht gestört wird.

Ist Fernwärme denn auch richtig warm?

Ja, mit Fernwärme kann man während der Heizperiode jede gewünschte Raumtemperatur erreichen. So wie bei anderen Heizformen auch. Die Raumtemperatur können Sie als Fernwärme-Kunde individuell über die Temperaturregelung am Fernheizregler einstellen.

Welcher Platzbedarf ist für eine Fernwärmeübergabestation nötig?

Es ist weder ein Heizkessel noch ein Lagerraum für Brennstoffe notwendig.
Wie groß der gesamte Platzbedarf für die Übergabestation ist, hängt im Wesentlichen vom Anschlusswert ab. Für einen Anschlusswert von beispielsweise 15 kW (entspricht dem Bedarf eines Einfamilienhauses), wird für die Übergabestation eine Wandfläche von ca. 2 m² und eine Bodenfläche von ca. 1 m² benötigt. 

Welchen Vorteile bietet Fernwärme?

Gegenüber anderen Heizsystemen hat Fernwärme viele Vorteile. 
Zum Beispiel:

  • Komfort: Fernwärme gelangt gebrauchsfertig ins Haus
  • unabhängig von weltweiten Energiemärkten und somit krisensicherer
  • Geringer Platzbedarf: es ist auch kein Lagerraum für Brennstoffe notwendig
  • Wartungsarm, da keine aktive Verbrennung stattfindet
  • keine Lärm- oder Geruchsbelästigung
  • sehr guter Primärenergiefaktor, wichtig bei Gebäudesanierungen 
  • keine CO2-Emissionen am beheizten Gebäude, umweltschonend
     

Ist die Versorgung mit Fernwärme sichergestellt?

In puncto Versorgungssicherheit bietet Fernwärme die höchste Verfügbarkeit und Sicherheit gegenüber den anderen Energieträgern. 
Fernwärme bietet Ihnen auch zu Hause höchsten Schutz, da keine Verbrennung im Haus stattfindet.

Welche Leistungen muss ich bei meinem Heizungsbauer beauftragen?

Zur Umstellung Ihrer Heizung auf Geothermie benötigen Sie einen Heizungsbauer zur Demontage der vorhandenen Heizungsanlage. Anschließend montiert der Heizungsbauer die Wärmeübergabestation und verbindet den Vor- und Rücklauf Ihrer Anlage (Heizung und Warmwasserbereitung) mit der Wärmeübergabestation. 

Zu guter Letzt übermittelt uns Ihr Heizungsbauer die Inbetriebnahmemeldung Ihrer Übergabestation und wir installieren den Fernwärme-Zähler. 

Kann ich meinen Kamin und meine Solaranlage zum Heizen weiterhin nutzten?

Der Wärmeliefervertrag sieht vor, dass der Kunde seinen gesamten Wärmebedarf für Raumheizung, Wassererwärmung und weitere Zwecke aus dem Fernwärmenetz deckt. Als Kunde haben Sie jedoch das Recht, Ihren Wärmebedarf anteilig auch aus anderen, bestehenden Anlagen zu decken, sofern diese mit regenerativen Energiequellen betrieben werden. Somit können Sie Ihren Kamin und Ihre Solaranlage weiterhin nutzen. 

Sie haben eine Störung bei der Wärmeversorgung?

Ihre Heizung bleibt kalt oder erreicht nicht die gewohnte Temperatur?
In den weitaus meisten Fällen liegt dann eine Störung an der sogenannten Sekundärseite vor, also zum Beispiel an Ihrer Wärmeübergabestation oder den Pumpen Ihres Heizkreislaufs. Diese liegt im Verantwortungsbereich Ihres Heizungsbauers. Wenn Sie sich sicher sind, dass die Ursache auf der sogenannten Primärseite, also im Bereich des Fernwärmenetzes liegt, rufen Sie bitte folgende Servicenummer an, die von Herrn Florian Stachl betreut wird: 0172 / 863 54 37

Ist die Wärmeversorgung auch bei Ausfall der Geothermie bzw. der Tauchkreiselpumpe gesichert? 

In der Energiezentrale der GWO an der Raiffeisenallee 9 stehen weitere Energieerzeugungsanlagen zusätzlich bereit. Insbesondere werden Redundanzkessel und Wärmespeicher installiert, die nur bei einem etwaigen Ausfall der Geothermie bzw. der Tauchkreiselpumpe zum Einsatz kommen. Sollte die Tauchkreiselpumpe zur Förderung des Thermalwassers ausfallen, übernehmen der Wärmespeicher oder der Kessel die Leistung so lange, bis die Ersatzpumpe eingebaut ist. Somit ist eine Wärmeversorgung jederzeit gewährleistet.

Glasfaser

Wie komme ich an Glasfaser?

Seit 2013 verlegen die Gemeindewerke Oberhaching mit dem Bau der Fernwärmeleitung auch das Glasfaserkabel. Auf dieser Website können Sie über den Verfügbarkeitscheck prüfen, ob Ihre Straße schon mit Glasfaser versorgt wird. Im nächsten Schritt benötigen Sie einen eigenen Hausanschluss, bei dem das Glasfaser in Ihr Gebäude verlegt wird.  

Wie funktioniert Glasfaser? 

Mit dem Ausbau das Glasfasernetzes in Oberhaching haben die Gemeindewerke die technischen Voraussetzungen für ein hochmodernes schnelles Datennetz geschaffen. Einschränkungen von Bandbreiten, wie sie es auf herkömmlichen Kupfer- oder Kabelnetzen derzeit gibt, kennt das Glasfasernetz nicht. Download- und Upload-Geschwindigkeiten sind im gleichen Umfang möglich. 

Bei der Errichtung des Hausanschlusses wird in das Gebäude der  Abschlusspunkt Linientechnik (APL) – eine graue Box - montiert. Diese Box kann mit Ihrem Internet-Router verbunden werden. 

Welche Internetanbieter sind auf dem Glasfasernetz der Gemeindewerke Oberhaching tätig? 

Betrieben wird das Netz vom Telekommunikationsunternehmen inexio (https://www.inexio.net/privatkunden) und für Geschäftskunden besteht die besondere Möglichkeit, durch Vodafone (https://www.vodafone.de/) versorgt zu werden. 

Wird es zukünftig auch andere Internetanbieter auf dem Glasfasernetz geben?

Die Gemeindewerke haben mit dem Telekommunikationsunternehmen inexio einen bestehenden Vertrag über den Betrieb des Glasfasernetzes. Im Rahmen dieses Vertrages kann inexio Vereinbarungen mit anderen Internetanbietern treffen, die dann ihre Tarife über das Glasfasernetz anbieten können. Für Gewerbekunden besteht heute bereits die Möglichkeit mit Vodafone Verträge abzuschließen. 

Meine Verbindungsgeschwindigkeit ist zu langsam. An wen kann ich mich wenden? 

Die verfügbare Bandbreite, die Ihre Geschwindigkeit beim Surfen bestimmt, wird von Ihrem Internetanbieter zur Verfügung gestellt. Nur Ihr Internetanbieter kann Ihnen Fragen zur Verbindungsgeschwindigkeit beantworten.

Ist bei mir ein Glasfaser-Hausanschluss möglich?

Sie können ganz einfach über unseren Glasfaserverfügbarkeitscheck sehen, ob ein Glasfaseranschluss in Ihrem Objekt möglich ist. 

Ich möchte einen Glasfaser-Hausanschluss beantragen. An wen kann ich mich wenden?

Bitte wenden Sie ich an unser Team unter 089/9982804-03. Nach Klärung der genauen Gegebenheiten können wir gerne für Sie die Vertragsunterlagen erstellen.

Ist ein weiterer Ausbau des Glasfasernetzes geplant?

Grundsätzlich planen die Gemeindewerke den flächendeckenden Glasfaserausbau in Oberhaching und den angrenzenden Ortsteilen. Der Aufwand für den Ausbau des Glasfasernetzes muss sich aber auch wirtschaftlich darstellen lassen. 

Was kostet die Erstellung eines Hausanschlusses?

Der Glasfaseranschluss kostet 3.100 € brutto inkl. 15 Trassenmeter auf dem anzuschließenden Grundstück. Es ist auch eine Kombination des Glasfaseranschlusses mit einer Fernwärme Option möglich. Die Zahlungen des Anschlussnehmers, die dieser für die Herstellung des Glasfaser-Hausanschlusses leistet, werden mit den späteren Kosten für die Errichtung des Fernwärme-Hausanschlusses verrechnet, wenn er innerhalb von 7 Jahren Wärme aus dem Fernwärmenetz der GWO bezieht. Genauen Preisstrukturen können Sie hier entnehmen. 

Strom

Was muss ich im Falle eines Umzuges tun? 

Teilen Sie uns bitte mindestens 4 Wochen vorher mit, wenn Sie aus- oder umziehen. Nennen Sie uns dazu bitte Ihre neue Adresse und ggf. Bankverbindung, damit wir Ihnen die Schlussrechnung zusenden können. Am Tag der Schlüsselübergabe lesen Sie bitte den Zählerstand ab und teilen uns diesen mit. Wir erstellen Ihnen die Schlussrechnungen und melden Ihren Zähler für Sie beim Netzbetreiber ab. 

Gerne können Sie auch in Ihrem neuen Zuhause Oberhachinger Strom als Ihren Stromversorger auswählen, hierfür teilen Sie uns bitte den Zählerstand zum Einzug, inkl. Datum und Zählernummer mit. Wir übernehmen dann die Anmeldung Ihres neuen Zählers für Sie. 

Wie kann ich meinen Abschlag ändern?

Bitte kontaktieren Sie unser Team, oder ändern Sie die Abschlagssumme über das Kundenportal

Wie kann ich ein SEPA-Mandat erteilen?

Das SEPA-Mandat ermöglicht Ihnen einen unkomplizierten Zahlungsablauf mit den Gemeindewerken Oberhaching. Sie ermächtigen uns, die ausstehenden Beträge einzuziehen bzw. Forderungen Ihrerseits direkt auf Ihr Konto zu überweisen. 

Bitte füllen Sie hierzu dieses Formular aus und schicken es uns per Post zu. 

Was bedeutet NT bzw. HT?

Die Abkürzungen HT und NT stehen für Hochtarif (umgangssprachlich auch Tagstrom genannt) und Niedertarif (oder Nachtstrom). Mit einem Stromzähler für Zweitarifmessung kann man den Stromverbrauch für den Hochtarif und Niedertarif separat ermitteln und abrechnen. 

Wo kann ich den Zählerstand melden?

Sie erhalten jährlich eine Ablesekarte pro Objekt per Post zugesandt, sodass wir die Jahresabrechnung machen können.  Gerne können Sie über das Kundenportal die Zählerstände auch online melden.

Warum erhalte ich zwei Ablesekarten im Jahr?

Die Gemeindewerke Oberhaching GmbH schickt im Jahr eine Ablesekarte. Zusätzlich erhalten Sie vom Netzbetreiber eine weite Karte, da er unabhängig von der GWO die Zählerstände benötigt. 

Wo finde ich meine Zählernummer?

Die Zählernummer finden Sie auf der letzten Stromrechnung oder aber auf dem Zähler selbst. Dort steht sie zusammen mit dem Namen des Netzbetreibers, nicht zu verwechseln mit der Seriennummer des Gerätes.

Muss ich beim Wechsel zu den Gemeindewerken Oberhaching GmbH den alten Vertrag selbst kündigen?

Nein, dies Übernehmen wir gerne für Sie.

Wie werden die Zählerstände ermittelt?

Bitte teilen Sie uns zu Beginn des Lieferverhältnisses Ihren Zählerstand mit. Für Ihre Jahresrechnung zum 31.12. eines jeden Jahres erhalten Sie von uns eine Ablesekarte, mit der Bitte um Selbstablesung, zugesandt. Der Netzbetreiber liest evtl. aber auch weiterhin Ihren Zähler zum gewohnten Termin ab bzw. schickt eine Ablesekarte.

Was mache ich bei technischen Störungen?

Alle Zähler und Leitungen bleiben im Eigentum des Netzbetreibers. Er ist weiterhin für alle technischen Angelegenheiten wie Wartung und Instandsetzung zuständig. Dafür bezahlen die Gemeindewerke Oberhaching GmbH Netzentgelte an den jeweiligen Netzbetreiber. Bei einer Störung wenden Sie sich bitte an die Notrufnummer Ihres Netzbetreibers. In Oberhaching ist dies die Bayernwerk Netz GmbH, diese steht Ihnen unter der Störungsnummer 0941 - 28 00 33 66 zu Verfügung. 

Wie setzen sich die Strompreise zusammen und wann werden diese angepasst? 

Die Strompreise setzen sich aus bis zu 80 % Steuern und staatlich festgesetzten oder regulierten Abgaben zusammen. Diese enthalten unter anderem die Netzentgelte und Zählergebühren des Netzbetreibers und die staatlichen Umlagen für Stromsteuer, EEG-Vergütung und die Umsatzsteuer. Die übrigen 20 % entsprechen der Beschaffung, Vertrieb und dem Service der GWO. 

Bedingt durch die sich jährlich ändernden Entgelte und staatlichen Abgaben werden die Strompreise zum 1.1. jedes Jahres neu festgelegt und die Kunden über die Preisänderung informiert.